Entspannte Weihnachtszeit – auch für deine Verdauung

 

5 Tipps wie dir die Feiertage besser bekommen!

An den vor uns liegenden Festtagen treffen mehrere Dinge zusammen: Es sind drei Feiertage am Stück, es gibt ein großes und leckeres Angebot an Speisen und wir essen in Gesellschaft. Dadurch sitzen wir länger zusammen, so dass wir auf diese Weise mehr essen als gewöhnlich.

Die folgenden 5 Tipps habe ich für dich zusammengestellt, damit du das feine Essen an den Feiertagen so richtig genießen kannst:

  1. Wähle zunächst eine kleinere Portion
    Lasse dich nicht überreden mehr auf Ihren Teller zu nehmen, als du eigentlich möchtest, nachnehmen kannst du immer noch.
  2. Kaue gründlich und iss langsam
    Vielleicht kennst du die Sprüche:  "Der Darm hat keine Zähne" oder "Gut gekaut ist halb verdaut".
    Je öfter wir einen Bissen kauen, ideal sind übrigens 20 bis 30 mal, desto besser kann das Essen mit unserem Speichel vermischt werden. Im Speichel sind u.a. Verdauungsenzyme enthalten, die schon im Mund beginnen, die Nahrung aufzuspalten. Auch hilft uns der Speichel, die Nahrung gut herunterschlucken zu können.
    Schlucken wir jedoch zu große Bissen hinunter, haben der Magen und der Darm Probleme, diese zu zerkleinern und weiterzuverarbeiten.
    Übrigens ist es mit langsamem Essen und Genießen auch viel leichter, das Sättigungsgefühl zu spüren.
  3. Trinke ausreichend stilles Wasser
    Probiere aus, ob es angenehmer für dich ist, vor bzw. zwischen den Mahlzeiten Wasser zu trinken, sonst kann beim Essen leicht ein Druck und Völlegefühl entstehen.
  4. Trinke eine Tasse Kräutertee (Anis, Fenchel, Kümmel) nach dem Essen
    Es muss kein Schnaps sein nach einem üppigen Mahl, denn es sind die Kräuter, die durch ihre ätherischen Öle verdauungsfördernd wirken und nicht der Alkohol.
  5. Mache einen Verdauungsspaziergang
    Die Bewegung nach dem Essen regt auch die Verdauung an.

 

Lass es dir schmecken und genieße mit allen Sinnen!

Noch ein Tipp zum Schluss: Entdecke hier einfache und leckere basenreiche Rezepte!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier ein Überblick über die 3 Fragen:

1. Was möchte ich mit meiner Ernährung erreichen?

Zwei Menschen mit Reflux können sehr unterschiedliche Ziele haben. Die eine wünscht sich vor allem, nachts wieder durchzuschlafen. Der andere möchte beim Familienessen wieder unbeschwert mitessen. Daraus ergeben sich unterschiedliche erste Schritte: Bei der einen stehen vielleicht der Abstand zwischen Abendessen und Schlafengehen und die Größe der abendlichen Mahlzeit im Mittelpunkt, beim anderen eher Essgeschwindigkeit und Ruhe am Tisch. Ein Ziel gibt dir einen Maßstab für Entscheidungen im Alltag, den eine Liste allein nicht liefern kann.

2. Muss ich für jede Beschwerde einen eindeutigen Auslöser finden?

Nach einem schlechten Tag taucht schnell die Frage auf, was du gestern gegessen hast. Bei Reflux hängen Beschwerden aber häufig von mehreren Faktoren gleichzeitig ab: Menge, Uhrzeit, Essgeschwindigkeit, Stress, Schlaf und die Empfindlichkeit an dem jeweiligen Tag. Auch die deutsche S2k-Leitlinie zur Refluxkrankheit (DGVS, 2023) hält fest, dass sich für einzelne Lebensmittel wie Kaffee, Schokolade, scharfe oder fette Speisen kein schlüssiger, allgemeingültiger Effekt belegen lässt. Sinnvoll bleibt es dennoch, Speisen und Getränke zu meiden, die du individuell nicht verträgst. Statt nach dem einen Auslöser zu suchen, kannst du auf Muster schauen: Wann treten Beschwerden häufiger auf, wann seltener, und was unterscheidet diese Situationen?

3. Woran erkenne ich, dass sich bei mir etwas verbessert?

„Ganz weg" ist als Maßstab schwer zu greifen, weil Verläufe selten gradlinig sind. Hilfreicher sind Zeichen, die du beobachten kannst: Die Beschwerden werden seltener, kürzer oder weniger intensiv. Du erholst dich nach einem Schub schneller. Und dein Kopf ist beim Essen weniger beschäftigt, während sich deine Auswahl Schritt für Schritt wieder erweitert. Auch die Verdauung gehört dazu, denn Reflux und Beschwerden im Bauch hängen häufig zusammen. Halten Beschwerden länger an, verstärken sie sich oder kommen Schluckbeschwerden oder ungewollter Gewichtsverlust dazu, gehört das ärztlich abgeklärt.

Dein Praxisimpuls für die kommende Woche

Öffne die Notizen-App und schreib ganz nach oben, noch über deine Listen, einen Satz, der mit „Ich möchte, dass ich wieder …" beginnt. Zum Beispiel „… ohne Brennen durchschlafe" oder „… beim Essen mit anderen nicht mehr ständig überlege". Ein Satz reicht und dauert eine Minute.

🎯 Mach deine Beobachtungen sichtbar: Dein Reflux-Symptom-Tagebuch

Eine Woche lang hältst du fest, was du gegessen und getrunken hast, wie viel, wann, in welcher Situation, und welche Beschwerden danach aufgetreten sind. So erkennst du Muster, ohne nach dem einen Auslöser suchen zu müssen. Das Tagebuch gibt es für 0€
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