Blumenkohl-Curry

Wärmendes Curry mit feinem Blumenkohl und gesundem pflanzlichen Eiweiß!

Was wärmt in der kalten Jahreszeit besser als ein leckeres Curry?

Ich habe hier eine Variante mit Blumenkohl und Kartoffeln für dich ausprobiert, die durch das Garen in Kokosmilch wunderbar cremig wird. Damit das Curry auch gut sättigt, habe ich Kidneybohnen hinzugefügt, die dem Gericht einen schönen Farbklecks verleihen.

Blumenkohl als heimisches Kohlgemüse ist sehr gut bekömmlich für unser Verdauungssystem und punktet besonders mit Folsäure und Kalium. Folsäure ist am Nervenstoffwechsel und an der Neubildung von Zellen beteiligt, auch im Bereich der Blutbildung. Kalium brauchen wir für die Weiterleitung von Nervensignalen und für die Regulation unseres Wasserhaushaltes.

Mit den Kidneybohnen bekommt dein Körper wertvolles pflanzliches Eiweiß – es muss nicht immer Fleisch oder Fisch sein. Des Weiteren bringen die Kidneybohnen eine gute Portion Magnesium mit, welches wichtig ist für eine gute Muskelfunktion.

Lass dir dieses Curry auf der Zunge zergehen!

 

Wenn du wissen möchtest, welches Gemüse gerade Saison hat, nutze gerne meinen Saisonkalender für das ganze Jahr, den du kostenfrei herunterladen kannst.
Hier geht´s zum Saisonkalender

 

 Cremiges Blumenkohl-Curry

Zutaten:

1 kleiner Blumenkohl
3 mittelgroße Kartoffeln
1 Glas Kidneybohnen
400 ml Kokosmilch
2 EL Öl
1/2 rote Zwiebel
1 Frühlingszwiebel
2 TL Curry
1 daumengroßes Stück Ingwer

 

Zubereitung:

Blumenkohl waschen, den Strunk entfernen und in Röschen teilen. Kartoffeln schälen und würfeln. Die Zwiebel und die Frühlingszwiebel putzen und klein schneiden. Den Ingwer schälen und fein schneiden. Das Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebelwürfel, Ingwer und Curry zugeben. Leicht anschwitzen. Dann die Blumenkohlröschen und die Kartoffeln zugeben. So lange rühren , bis alles mit der Currymasse benetzt ist. Dann mit der Kokosmilch aufgießen und garen lassen. Zum Schluss die Kidneybohnen zugeben.

Das Rezept kannst du  >>> hier als PDF herunterladen.

Du möchtest mehr über eine basenreiche Ernährung erfahren? Dann schau gerne hier in meinem Blog vorbei.

Hier ein Überblick über die 3 Fragen:

1. Was möchte ich mit meiner Ernährung erreichen?

Zwei Menschen mit Reflux können sehr unterschiedliche Ziele haben. Die eine wünscht sich vor allem, nachts wieder durchzuschlafen. Der andere möchte beim Familienessen wieder unbeschwert mitessen. Daraus ergeben sich unterschiedliche erste Schritte: Bei der einen stehen vielleicht der Abstand zwischen Abendessen und Schlafengehen und die Größe der abendlichen Mahlzeit im Mittelpunkt, beim anderen eher Essgeschwindigkeit und Ruhe am Tisch. Ein Ziel gibt dir einen Maßstab für Entscheidungen im Alltag, den eine Liste allein nicht liefern kann.

2. Muss ich für jede Beschwerde einen eindeutigen Auslöser finden?

Nach einem schlechten Tag taucht schnell die Frage auf, was du gestern gegessen hast. Bei Reflux hängen Beschwerden aber häufig von mehreren Faktoren gleichzeitig ab: Menge, Uhrzeit, Essgeschwindigkeit, Stress, Schlaf und die Empfindlichkeit an dem jeweiligen Tag. Auch die deutsche S2k-Leitlinie zur Refluxkrankheit (DGVS, 2023) hält fest, dass sich für einzelne Lebensmittel wie Kaffee, Schokolade, scharfe oder fette Speisen kein schlüssiger, allgemeingültiger Effekt belegen lässt. Sinnvoll bleibt es dennoch, Speisen und Getränke zu meiden, die du individuell nicht verträgst. Statt nach dem einen Auslöser zu suchen, kannst du auf Muster schauen: Wann treten Beschwerden häufiger auf, wann seltener, und was unterscheidet diese Situationen?

3. Woran erkenne ich, dass sich bei mir etwas verbessert?

„Ganz weg" ist als Maßstab schwer zu greifen, weil Verläufe selten gradlinig sind. Hilfreicher sind Zeichen, die du beobachten kannst: Die Beschwerden werden seltener, kürzer oder weniger intensiv. Du erholst dich nach einem Schub schneller. Und dein Kopf ist beim Essen weniger beschäftigt, während sich deine Auswahl Schritt für Schritt wieder erweitert. Auch die Verdauung gehört dazu, denn Reflux und Beschwerden im Bauch hängen häufig zusammen. Halten Beschwerden länger an, verstärken sie sich oder kommen Schluckbeschwerden oder ungewollter Gewichtsverlust dazu, gehört das ärztlich abgeklärt.

Dein Praxisimpuls für die kommende Woche

Öffne die Notizen-App und schreib ganz nach oben, noch über deine Listen, einen Satz, der mit „Ich möchte, dass ich wieder …" beginnt. Zum Beispiel „… ohne Brennen durchschlafe" oder „… beim Essen mit anderen nicht mehr ständig überlege". Ein Satz reicht und dauert eine Minute.

🎯 Mach deine Beobachtungen sichtbar: Dein Reflux-Symptom-Tagebuch

Eine Woche lang hältst du fest, was du gegessen und getrunken hast, wie viel, wann, in welcher Situation, und welche Beschwerden danach aufgetreten sind. So erkennst du Muster, ohne nach dem einen Auslöser suchen zu müssen. Das Tagebuch gibt es für 0€
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