Leckere Beeren-Eiswürfel

Keine Zeit fürs Frühstück?


Manchmal muss es morgens einfach schnell gehen!
Warum dabei nicht gleich eine gehörige Portion an Antioxidantien, Vitaminen und Mineralstoffen mitnehmen, als Kraftstoff für Ihren Körper?

Probiere doch einmal diese leckeren, gefrorenen Beeren-Eiswürfel!
Du kannst die Beereneiswürfel wunderbar für einen Smoothie nutzen, sie sind aber auch perfekt für dein Porridge.

Ich habe Brombeeren und Himbeeren verwendet, dazu noch Rote Bete – so bekommt dein Smoothie oder dein Porridge auch noch eine wunderbare Farbe.

Zutaten:

250 g Brombeeren
250 g Himbeeren
250 g Rote Bete (gerne auch vorgegart)
80 g Joghurt oder Sojajoghurt
200 ml Milch oder Pflanzenmilch nach Wahl

Sämtliche Früchte waschen. Rote Bete schälen, zerkleinern und weich dünsten (oder bereits gegartes Gemüse verwenden). Beeren, Rote Bete, Joghurt und (Pflanzen-) Milch in einen Mixer geben und cremig pürieren. Anschließend in mehrere Eiswürfelformen füllen und einfrieren.

Verwende 4 bis 5 gefrorene Beeren-Cubes (abhängig von der Größe deiner Eiswürfelformen) für deinen Beerensmoothie. Lasse die gefrorenen Beeren etwas auftauen, da sie sonst für die Messer des Mixers zu hart sind. Fülle diese in den Mixer und gib nach Geschmack (Pflanzen-) Milch dazu.

Lass es dir schmecken!

Das Rezept kannst du  >>> hier als PDF herunterladen.

Du möchtest mehr über eine basenreiche Ernährung erfahren? Dann schau gerne hier in meinem Blog vorbei.

Gesunder Darm: Warum es kein einzelnes Maß gibt
Dein Darm arbeitet den ganzen Tag und meist unbemerkt. Er transportiert den Nahrungsbrei weiter, nimmt Wasser und Nährstoffe auf und bereitet den Stuhl vor. Von der Mahlzeit bis zum Stuhlgang vergeht dabei häufig mehr als ein Tag und diese Zeit ist von Mensch zu Mensch verschieden. Ein gut arbeitender Darm fällt im Alltag deshalb meist kaum auf.

Einen einzelnen Wert, an dem du ablesen könntest, dass dein Darm „gesund" ist, gibt es nicht. Eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2024 kommt zu dem Ergebnis, dass es bisher keine einheitliche, allgemein anerkannte Definition von Darmgesundheit gibt. Auch ein „gesundes Mikrobiom" lässt sich nicht genau festlegen, weil Menschen sich darin stark unterscheiden. Ein Idealbild, an dem du dich messen müsstest, existiert also nicht. Es gibt aber Zeichen, die du selbst beobachten kannst.

Drei Alltagszeichen, die dir Orientierung geben

  • Der Rhythmus: In einer Untersuchung mit zufällig ausgewählten Erwachsenen, bei denen Erkrankungen ausgeschlossen worden waren, lag der Stuhlgang bei nahezu allen zwischen dreimal am Tag und dreimal in der Woche. Das ist eine große Spannbreite. Wichtiger als die Zahl ist, was für dich üblich ist und ob sich daran etwas verändert hat.
  • Die Form: Die Bristol-Stuhlformenskala unterscheidet sieben Formen, von sehr hartem, klumpigem Stuhl bis zu sehr weichem oder flüssigem Stuhl. Als üblich gelten die mittleren Formen. Harter Stuhl kann auf eine eher langsame, sehr weicher auf eine eher schnelle Darmpassage hinweisen. Die Skala ist eine Orientierung und keine Diagnose. Einzelne Ausreißer kommen vor, interessant ist das Muster über mehrere Tage.
  • Wie es sich anfühlt: Gehst du ohne starkes Pressen? Kommt der Drang rechtzeitig? Hast du danach das Gefühl, dass alles draußen ist? Und wie fühlt sich dein Bauch zwischen den Mahlzeiten an? Etwas Luft im Darm kann zur Verdauung dazu gehören.

Kein einzelnes Zeichen sagt für sich allein viel aus. Aussagekräftiger ist das Gesamtbild aus Rhythmus, Form und Gefühl über einen längeren Zeitraum.

Schwankungen einordnen und wissen, wann eine Abklärung sinnvoll ist
Dein Darm reagiert auf vieles: auf Schlaf, Stress, Reisen, bei Frauen auch auf den Zyklus, auf Essenszeiten und manchmal auf Medikamente. Kurze Schwankungen gehören deshalb dazu. Wichtig wird es, wenn sich etwas über mehrere Wochen verändert, ohne dass du einen Grund erkennst. Dann gehört das ärztlich abgeklärt. Das gilt auch, wenn Blut im Stuhl auftritt oder du ungewollt Gewicht verlierst, dann bitte zeitnah. Auch die Leitlinie zum Reizdarm sieht vor, dass zuerst andere Erkrankungen ausgeschlossen werden, bevor Beschwerden als Reizdarm eingeordnet werden.

Für dich mit Reflux heißt das: Wenn Reflux, Völlegefühl und Veränderungen beim Stuhlgang zusammen auftreten, lohnt es sich, sie gemeinsam zu betrachten und nicht jedes für sich.

Dein Praxisimpuls für die kommende Woche

Ergänze heute Abend im Kopf oder in einer kurzen Notiz diesen Satz: „Für mich ist üblich …" Zum Beispiel: „einmal täglich, meist am Vormittag, und mein Bauch ist dabei ruhig." Oder: „jeden zweiten Tag, ohne Druck." So kennst du deine eigene Spannbreite und merkst schneller, wenn sich etwas verändert.

🎯 Eine Woche beobachten: Dein Reflux-Symptom-Tagebuch

Wie hängen deine Mahlzeiten, dein Alltag und deine Beschwerden zusammen? Mit dem kostenlosen Symptom-Tagebuch hältst du eine Woche lang Mahlzeiten, Getränke, Situationen und Beschwerden fest. Veränderungen an deinem Bauch kannst du dort bei den Beschwerden mit notieren.

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