Pünktlich zur Spargelzeit

... ein feines Spargelrezept: bunte Spargelquiche!

 

Lecker, es ist wieder Spargelzeit.
Gerade weil es den Spargel nur zu einer bestimmten Zeit des Jahres gibt, freue ich mich jedesmal wieder, wenn es soweit ist. Ich kann gar nicht sagen, ob mir der weiße oder der grüne Spargel lieber ist, Vorteil des grünen Spargels ist allerdings die leichtere und kürzere Zubereitungsweise. Einfach nur kurz waschen, die Enden abschneiden und auf der Quiche verteilen. Es ist kein Vorkochen nötig. Übrigens lässt sich der grüne Spargel auch super in der Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten.

Hier nun das Spargelrezept:

 

Spargelquiche mit bunten Cherrytomaten

Zutaten für eine Quicheform:

Teig:

200 g Mehl (Typ 1050 oder Vollkorn)
50 g Butter
50 g Olivenöl
½ TL Salz
5 EL kaltes Wasser

Belag:

300 g grüner Spargel
150 g rote und gelbe
Cherrytomatem
100 ml Pflanzenmilch o.ä.
2 Eier
Salz, Pfeffer
125 g Schafskäse

 

Zubereitung:

Aus oben genannten Zutaten einen Teig kneten. Die Spargeln waschen und die Enden abschneiden,  Die Spargelstangen dritteln. Cherrytomaten waschen und halbieren. Eine Quicheform mit dem Teig auslegen. Rundum einen Teigrand hochziehen. Spargelstücke und halbierte Tomaten auf dem Teig anordnen. Eier und Pflanzenmilch verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und über das Gemüse geben. Den Schafskäse würfeln und auf der Quiche verteilen. Die Quiche im Ofen bei 180 Grad backen, ca. 30 Minuten.

Schmeckt auch kalt sehr lecker!

 

Das Rezept kannst du  >>> hier als PDF herunterladen.

Du möchtest mehr über eine basenreiche Ernährung erfahren? Dann schau gerne hier in meinem Blog vorbei.

Gesunder Darm: Warum es kein einzelnes Maß gibt
Dein Darm arbeitet den ganzen Tag und meist unbemerkt. Er transportiert den Nahrungsbrei weiter, nimmt Wasser und Nährstoffe auf und bereitet den Stuhl vor. Von der Mahlzeit bis zum Stuhlgang vergeht dabei häufig mehr als ein Tag und diese Zeit ist von Mensch zu Mensch verschieden. Ein gut arbeitender Darm fällt im Alltag deshalb meist kaum auf.

Einen einzelnen Wert, an dem du ablesen könntest, dass dein Darm „gesund" ist, gibt es nicht. Eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2024 kommt zu dem Ergebnis, dass es bisher keine einheitliche, allgemein anerkannte Definition von Darmgesundheit gibt. Auch ein „gesundes Mikrobiom" lässt sich nicht genau festlegen, weil Menschen sich darin stark unterscheiden. Ein Idealbild, an dem du dich messen müsstest, existiert also nicht. Es gibt aber Zeichen, die du selbst beobachten kannst.

Drei Alltagszeichen, die dir Orientierung geben

  • Der Rhythmus: In einer Untersuchung mit zufällig ausgewählten Erwachsenen, bei denen Erkrankungen ausgeschlossen worden waren, lag der Stuhlgang bei nahezu allen zwischen dreimal am Tag und dreimal in der Woche. Das ist eine große Spannbreite. Wichtiger als die Zahl ist, was für dich üblich ist und ob sich daran etwas verändert hat.
  • Die Form: Die Bristol-Stuhlformenskala unterscheidet sieben Formen, von sehr hartem, klumpigem Stuhl bis zu sehr weichem oder flüssigem Stuhl. Als üblich gelten die mittleren Formen. Harter Stuhl kann auf eine eher langsame, sehr weicher auf eine eher schnelle Darmpassage hinweisen. Die Skala ist eine Orientierung und keine Diagnose. Einzelne Ausreißer kommen vor, interessant ist das Muster über mehrere Tage.
  • Wie es sich anfühlt: Gehst du ohne starkes Pressen? Kommt der Drang rechtzeitig? Hast du danach das Gefühl, dass alles draußen ist? Und wie fühlt sich dein Bauch zwischen den Mahlzeiten an? Etwas Luft im Darm kann zur Verdauung dazu gehören.

Kein einzelnes Zeichen sagt für sich allein viel aus. Aussagekräftiger ist das Gesamtbild aus Rhythmus, Form und Gefühl über einen längeren Zeitraum.

Schwankungen einordnen und wissen, wann eine Abklärung sinnvoll ist
Dein Darm reagiert auf vieles: auf Schlaf, Stress, Reisen, bei Frauen auch auf den Zyklus, auf Essenszeiten und manchmal auf Medikamente. Kurze Schwankungen gehören deshalb dazu. Wichtig wird es, wenn sich etwas über mehrere Wochen verändert, ohne dass du einen Grund erkennst. Dann gehört das ärztlich abgeklärt. Das gilt auch, wenn Blut im Stuhl auftritt oder du ungewollt Gewicht verlierst, dann bitte zeitnah. Auch die Leitlinie zum Reizdarm sieht vor, dass zuerst andere Erkrankungen ausgeschlossen werden, bevor Beschwerden als Reizdarm eingeordnet werden.

Für dich mit Reflux heißt das: Wenn Reflux, Völlegefühl und Veränderungen beim Stuhlgang zusammen auftreten, lohnt es sich, sie gemeinsam zu betrachten und nicht jedes für sich.

Dein Praxisimpuls für die kommende Woche

Ergänze heute Abend im Kopf oder in einer kurzen Notiz diesen Satz: „Für mich ist üblich …" Zum Beispiel: „einmal täglich, meist am Vormittag, und mein Bauch ist dabei ruhig." Oder: „jeden zweiten Tag, ohne Druck." So kennst du deine eigene Spannbreite und merkst schneller, wenn sich etwas verändert.

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Wie hängen deine Mahlzeiten, dein Alltag und deine Beschwerden zusammen? Mit dem kostenlosen Symptom-Tagebuch hältst du eine Woche lang Mahlzeiten, Getränke, Situationen und Beschwerden fest. Veränderungen an deinem Bauch kannst du dort bei den Beschwerden mit notieren.

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