Saftige Blumenkohlpizza

Probiere unbedingt dieses Low-Carb-Rezept!

Wer sagt denn, dass ein Pizzaboden aus Teig bestehen muss?
Bei diesem vegetarischen Rezept besteht der Boden aus bissfest gegartem Blumenkohl, vermischt mit Ei und etwas Käse. So kann der Pizzaboden gut zusammenhalten und es lassen sich problemlos Stücke schneiden. Den Belag kannst du natürlich ganz flexibel nach deinen Ideen und Vorlieben gestalten. Ich habe hier Mais, Tomaten und Zucchini verwendet und, zur besseren Sättigung, noch eiweißreiche Kidneybohnen dazugegeben.

Lass es dir schmecken!

Blumenkohlpizza

Zutaten:

1 Blumenkohl
2 Eier
Evtl. 100 g geriebener Gouda
Salz, Pfeffer

Belag:
½ Glas Tomatensauce mit Kräutern
½ Glas Kidneybohnen
½ Glas Mais
½ Zucchini
7 kleine Tomaten
80 g geriebener Gouda
Italienische Kräuter

Zubereitung:

Blumenkohl waschen, den Strunk entfernen und garen. Anschließend zerdrücken, dann Ei und Käse untermischen und die Masse in eine Springform streichen. Tomatensauce auf dem „Pizzaboden“ verteilen, je ein halbes Glas Kidneybohnen und Mais darauf verteilen. Zucchini in dünne Scheiben schneiden und die Tomaten vierteln, ebenso auf dem Boden verteilen. Zum Abschluss italienische Kräuter und Käse darüber streuen.

Backzeit: ca. 30 Minuten bei 180 Grad Umluft

Durch die Zugabe von Ei, Käse und Kidneybohnen ist das Rezept nicht rein basisch.

Das Rezept kannst du  >>> hier als PDF herunterladen.

Du möchtest mehr über eine basenreiche Ernährung erfahren? Dann schau gerne hier in meinem Blog vorbei.

Gesunder Darm: Warum es kein einzelnes Maß gibt
Dein Darm arbeitet den ganzen Tag und meist unbemerkt. Er transportiert den Nahrungsbrei weiter, nimmt Wasser und Nährstoffe auf und bereitet den Stuhl vor. Von der Mahlzeit bis zum Stuhlgang vergeht dabei häufig mehr als ein Tag und diese Zeit ist von Mensch zu Mensch verschieden. Ein gut arbeitender Darm fällt im Alltag deshalb meist kaum auf.

Einen einzelnen Wert, an dem du ablesen könntest, dass dein Darm „gesund" ist, gibt es nicht. Eine Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2024 kommt zu dem Ergebnis, dass es bisher keine einheitliche, allgemein anerkannte Definition von Darmgesundheit gibt. Auch ein „gesundes Mikrobiom" lässt sich nicht genau festlegen, weil Menschen sich darin stark unterscheiden. Ein Idealbild, an dem du dich messen müsstest, existiert also nicht. Es gibt aber Zeichen, die du selbst beobachten kannst.

Drei Alltagszeichen, die dir Orientierung geben

  • Der Rhythmus: In einer Untersuchung mit zufällig ausgewählten Erwachsenen, bei denen Erkrankungen ausgeschlossen worden waren, lag der Stuhlgang bei nahezu allen zwischen dreimal am Tag und dreimal in der Woche. Das ist eine große Spannbreite. Wichtiger als die Zahl ist, was für dich üblich ist und ob sich daran etwas verändert hat.
  • Die Form: Die Bristol-Stuhlformenskala unterscheidet sieben Formen, von sehr hartem, klumpigem Stuhl bis zu sehr weichem oder flüssigem Stuhl. Als üblich gelten die mittleren Formen. Harter Stuhl kann auf eine eher langsame, sehr weicher auf eine eher schnelle Darmpassage hinweisen. Die Skala ist eine Orientierung und keine Diagnose. Einzelne Ausreißer kommen vor, interessant ist das Muster über mehrere Tage.
  • Wie es sich anfühlt: Gehst du ohne starkes Pressen? Kommt der Drang rechtzeitig? Hast du danach das Gefühl, dass alles draußen ist? Und wie fühlt sich dein Bauch zwischen den Mahlzeiten an? Etwas Luft im Darm kann zur Verdauung dazu gehören.

Kein einzelnes Zeichen sagt für sich allein viel aus. Aussagekräftiger ist das Gesamtbild aus Rhythmus, Form und Gefühl über einen längeren Zeitraum.

Schwankungen einordnen und wissen, wann eine Abklärung sinnvoll ist
Dein Darm reagiert auf vieles: auf Schlaf, Stress, Reisen, bei Frauen auch auf den Zyklus, auf Essenszeiten und manchmal auf Medikamente. Kurze Schwankungen gehören deshalb dazu. Wichtig wird es, wenn sich etwas über mehrere Wochen verändert, ohne dass du einen Grund erkennst. Dann gehört das ärztlich abgeklärt. Das gilt auch, wenn Blut im Stuhl auftritt oder du ungewollt Gewicht verlierst, dann bitte zeitnah. Auch die Leitlinie zum Reizdarm sieht vor, dass zuerst andere Erkrankungen ausgeschlossen werden, bevor Beschwerden als Reizdarm eingeordnet werden.

Für dich mit Reflux heißt das: Wenn Reflux, Völlegefühl und Veränderungen beim Stuhlgang zusammen auftreten, lohnt es sich, sie gemeinsam zu betrachten und nicht jedes für sich.

Dein Praxisimpuls für die kommende Woche

Ergänze heute Abend im Kopf oder in einer kurzen Notiz diesen Satz: „Für mich ist üblich …" Zum Beispiel: „einmal täglich, meist am Vormittag, und mein Bauch ist dabei ruhig." Oder: „jeden zweiten Tag, ohne Druck." So kennst du deine eigene Spannbreite und merkst schneller, wenn sich etwas verändert.

🎯 Eine Woche beobachten: Dein Reflux-Symptom-Tagebuch

Wie hängen deine Mahlzeiten, dein Alltag und deine Beschwerden zusammen? Mit dem kostenlosen Symptom-Tagebuch hältst du eine Woche lang Mahlzeiten, Getränke, Situationen und Beschwerden fest. Veränderungen an deinem Bauch kannst du dort bei den Beschwerden mit notieren.

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