Kamel

Machen Sie doch einmal eine Kauprobe!

Auch die Essgeschwindigkeit kann Ihr Gewicht beeinflussen!

Aus einer Studie mit rund 60.000 Japanern, die an Typ 2 Diabetes erkrankt waren, geht hervor, dass in der Gruppe der „Schnellesser“ doppelt so viele Personen übergewichtig waren wie bei den langsamen Essern. Sowohl in Bezug auf den BMI, als auch auf den Taillenumfang wiesen die „Schnellesser“ höhere Werte auf. Die Autoren schlussfolgern, dass dieser Zusammenhang möglicherweise durch das Sättigungsgefühl zustande kommt, denn „langsame Esser“ bemerken eine Sättigung rechtzeitig. Da dieses Sättigungsgefühl erst nach 15 bis 20 Minuten einsetzt, realisieren „Schnellesser“ oft erst zu spät, dass sie genug gegessen haben.

Bei Betrachtung weiterer Lebens- und Essgewohnheiten, wie beispielsweise angemessene Schlafdauer, abendliche Snacks und/oder Mahlzeiten vor dem Schlafengehen, zeigte sich ebenfalls eine Korrelation zum Körpergewicht.

So können also Veränderungen in den Essgewohnheiten durchaus zur Gewichtsreduktion beitragen:

  • Schlafen Sie ausreichend, denn wer müde ist, braucht mehr Energie, um wachzubleiben. Diese Energie kommt meist in Form von Snacks daher.
  • Vermeiden Sie abendliche Snacks und Mahlzeiten vor dem Schlafengehen.
  • Essen Sie langsam!

Machen Sie doch einmal eine Kauprobe und zählen Sie, wie viele Male Sie einen Bissen kauen, bevor Sie ihn herunterschlucken:

20 bis 30 mal Kauen ist ideal!

 

Literatur:

Hurst Y. et al: Effects of changes in eating speed on obesity in patients with diabetes: a secondary ananlysis of longitudinal health check up data. BMJ open 8(1) (2018), e019589

DGE info, Wissenschaft, Fachinformationen der Deutschen Gesellschaft für ernährung e.V., 09.2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 





 

 

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